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Minerale und Salze für dein Aquarium

Unsere Aquarienbewohner kommen aus den unterschiedlichsten Ländern, Seen, Flüssen und Meeren mit den unterschiedlichsten Mineralzusammensetzungen im Wasser. Als Ausgangswasser für die Haltung bei uns dient oft das Leitungswasser. Wenn dies jedoch so gar nicht stimmt, dann muss mit Osmosewasser gearbeitet werden. Mit den richtigen Mineralsalz für Aquarien kann man den unterschiedlichsten Tieren gerecht werden. Manch Fische (Malawi) oder auch Garnelen (Sulawesi) kommen z.B. aus Gebieten wo ein hoher PH wert vorliegt. Diese Tiere benötigen diesen PH-Wert um zu überleben und gesund zu bleiben. dafür gibt es Mineralsalze, welche das Wasser auf diesen PH-Wert halten. Ebenso gibt es Zierfische welche aus sehr Hartem oder Brackigen Wasser entstammen. Für diese Tiere verwendet man dann ein Mineralsalz um die Härte anzuheben wenn dies nötig ist, oder gar Meersalz um das Wasser auf Brackwasser zu bringen.

Werden Tiere nicht mit den richtigen Werten gehalten, führt dies häufig zu Stress, Anfälligkeit für Krankheiten und ein zu frühes Lebensende.

1. Caridina Weichwassergarnelen

Die meisten Caridina Arten ob nun die Bienengarnele (Caridina red bee) oder die Tigergarnele, brauchen Weichwasser. Man arbeitet bei diesen Tieren mit Osmosewasser und einem Aufhärtesalz mit GH+, da diese Tiere Wasserverunreinigungen aus dem Leitungswasser schlecht vertragen und die KH unter 1 liegen sollte. In zu hartem Wasser können die Tiere oft nicht lange überleben.

2. Sulawesigarnelen

Sehr schöne und doch schwierige Tiere. Die Sulawesigarnelen wollen es nicht nur warm im Becken, sondern brauchen dazu weiches Wasser jedoch mit einem PH um 7,5 oder 8,5.Auch hier arbeitet man oft mit Osmosewasser und deinem Garnelensalz mit PH 7,5 oder 8,5 puffer. Manch einer hat das Glück und kann Kardinalsgarnelen auf Leitungswasser stabilisieren, das sind jedoch ausnahmen und erfordert das richtige Leitungswasser. 

3. Allgemeine Mineralzufuhr

Je nach Ausgangswasser ist es wichtig verschiedenen Tiere regelmäßig Minerale zukommen zu lassen. Dies kann mit einem allgemeinen Mineralsalz getan werden oder bei Neocaridinas z.B. auch mit Montmorillonit. Dies fördert das Wohlbefinden der Tiere, bindet Stoffe und macht das Wasser klarer. Eine Bessere Häutung ist dadurch möglich.